Das untere Geschoß liegt zum Teil im Hang und beherbergt nur übliche Kellerräume sowie die Haustechnik. Es ist daher nicht notwendig, diesen Teil in das Passivhauskonzept einzubinden. Zum einen macht das die Konstruktion deutlich einfacher, zum anderen ist der Wärmebedarf dadurch auch niedriger. Beides zusammen reduziert natürlich auch noch die Kosten.
Die Passivhaushülle beginnt erst über dem Keller, welcher somit "kühl" bleibt. In der Praxis bedeutet dies natürlich, dass wir bei jedem Gang in den Keller eine luftdichte Tür öffnen und schließen müssen. Wir finden, dass man mit dieser „Einschränkung” leben kann.
Die Außenwände aus Betonfertigteilen werden trotzdem nach außen isoliert, es soll ja innen nicht frieren. Wir denken, dass es dann auch im Winter nicht kälter als 15°C wird.

So sehen die Betonfertigteile in der Durchsicht aus. Dort wo man jetzt noch hindurchschauen kann, wird später der Ortbeton vergossen.
Den Rohbau erstellt übrigens der Maurermeister
Herr Seul war uns empfohlen worden und auch unsere Nachbarn schräg gegenüber haben mit ihm gebaut und waren voll des Lobes. Beide haben nicht zuviel versprochen, denn genauso präzise wie Nicole Wolff plant, so baut dann Herr Seul.
Auch schwierige Aufgaben wie die exakte Vorbereitung des Baus für die Fertigteile werden von ihm und seinen Helfern erstklassig gemacht. Exakte Vermessung, sauber gemauerte KS-Wände und eine ordentliche Baustelle sind für ihn Ehrensache. Mit ganzem Einsatz und voller Handwerkerehre beweist er, dass man auch auf dem Bau Maße und Termine halten kann.

Axel Seul
Auf dem Bild nebenan kann man gut erkennen, wie die Betondecke aufgebaut ist:

... füllt's dem Bauern Scheun' und Faß. So sei es! In der buchstäblich grünen Hölle fahren die Rennbegeisterten ...
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Der Winter war ja nicht allzu feucht und so ist seit etwa 2 Wochen unsere Zisterne praktisch leer. Die Waschmaschine haben wir daher wieder auf Leitungswasser ...